In der Umgebung findet sich für jeden etwas

Golfen nach Herzenslust

Outdoor

Golfplatz 7 km, Tennis 2 km,
Reiten 5 km vom Hotel entfernt

Kanu-, Fahrrad- und Mountainbikeverleih

Spaß für die ganze Familie

Eifelpark in Gondorf bei Bitburg. Bergwild, Riesenhüpfburgen, Kleinboote, Kindereisenbahn, Wellenrutsche, Achterbahn, Luftschaukel, umfangreiche Restauration und vieles mehr.

Kellerei Massard und der dazugehörende Schmetterlingspark in Grevenmacher.  In der Sektkellerei erwarten Sie fachkundige Führungen und die Verkostung des hauseigenen Sektes.

Sektkellerei Caves Bernard-Massard

Das Nationale Militär-
geschichtliche Museum in Diekirch und das General Patton Memorial Museum in Ettelbruck, (beides Luxembourg)

Militärmuseen

Das kleine Orchidarium

Ein Stück intakte Natur vermittelt der phantasievolle Aufbau der Orchideenschau im Orchidarium in Daleiden.

        
Echternach

Echternach, Kantonshauptstadt in Luxemburg, an der Sauer (Grenze zur Bundesrepublik Deutschland), (1986) 4 200 Ew.; prähistorisches Museum; Fremdenverkehr; Parfüm- und chemische Industrie, Herstellung von Industrierobotern. - Echternach geht auf römische Ursprünge zurück. 698 stiftete der später in Echternach verstorbene heilige WILLIBRORD eine Benediktinerdatei. Von Echternach aus wurde die fränkische Kirche im 8 Jh. stark von irisch-angelsächs. Geistesart beeinflußt. Im 11 Jh. war das Kloster ein Zentrum der Buchmalerei. - Die Gebäude der Benediktinerabtei entstanden 1727 - 36. Die Kirche, eine viertürmige roman. Basilika, wurde 1017-31 über der Krypta des karoling. Vorgängerbaus errichtet; in der Krypta das Willibrordgrab. Die roman. Pfarrkirche St. Peter und Paul (13. Jh.) steht auf Fundamenten eines römischen Lagers. Das ehemalige Rathaus ist spätgot. Bau (1520-30) mit Säulenhalle im Erdgeschoß.

Die Echternacher Springsprozession ist eine jährlich stattfindende Wallfahrt am Pfingstdienstag zum Grab des hl. WILLIBRORD in Echternach, an der heute noch zahlreiche Pilger aus der Eifel, aus Luxemburg, Beglien, Frankreich und den südl. Provinzen der Niederlande teilnehmen. Die Teilnehmer umtanzen unter Begleitung der Geistlichkeit und rhythmisch geführt von Musikanten das Grab des Heiligen in einem schwerfälligen, sprungartigen Schritt, erst nach links, dann nach rechts, dann nach vorn. Dieser rhythm. Tanz wurde als Bußübung gedeutet, es wird ihm aber auch Heilkraft zugesprochen; heute wird die Echternacher Springprozession als Devotionsprozession verstanden. Der Sage nach ein Dankfest für das Aufhören einer Tierseuche in karoling. Zeit, in der volkskundl. Forschung häufiger aber als Rest einer Tanzprozession des MA. zur Abwehr des Veitstanzes, der im 14. Jh. an der Mosel grassierte, gedeutet.

Echternacher Malerschule, eine der großen Schulen der Buchmalerei in otton. Tradition (2. Drittel des 11. Jh.), im Kloster Echternach (Luxemburg), von Kaiser HEINRICH III. gefördert. Die erste bedeutende Schöfpung der E. M. ist der prächtige, großformatige Codex aureus epternacensis (Goldenes Evangelienbuch von Echternach; um 1020-30; Buchdeckel 985-991; Nürnberg, German. Nationalmuseum). Der Miniaturstil wurzelt im Stil des Gregormeisters, die Ornamentik imitiert sassanid. und byzantin. Stoffe. Ein weiteres Charakteristikum der E. M. sind die länglich geformten Gesichter der Figuren, z. B. im Speyerer Codex. HEINRICH III. stiftete diese Prachthandschrift dem Dom von Speyer; sie ist mir ihrer reichen Ausgestaltung das Hauptwerk der E. M. (1045-46; heute im Escorial). Weitere Werke der E. M. sind ein Perikopenbuch, das sich heute in Bremen (Stadtbibliothek), und ein Evangeliar, das sich heute in Uppsala (Univ.-Bibliothek) befindet.
(Quelle: Brockhaus Enzyklopädie)

  
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