Wandertouren rund um Bollendorf
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| Tour 1: "Durch die
Grüne Hölle" |
Waldhotel Sonnenberg - Maria Theresienstein - Kreuzlay
- Waldhotel Sonnenberg (ca. 3,5 Stunden)
Vom Waldhotel Sonnenberg durch eine alte Holzabfuhrschneise zur
sonnenheißen" Lingelslay als erstem Ruhepunkt mit herrlicher
Aussicht über den Grenzort Bollendorf. An Felswänden vorbei zur Muhmenlay
und Predigtstuhl, einer phantastischen Felsformation mit weitem Blick
über das Tal der Sauer ins Luxemburgische. Sie verlassen den Steinweg und gehen über
einen Sandweg unter Kiefern und Douglasien zum Maria-Theresienstein, der
einst Preußen und Österreich hier trennte. Weiter zur Kreuzlay auf 385 m Höhe. Hier
tragen Sie sich ins Gipfelbuch des Eifervereins ein. Nach den dunklen, kühlen Schluchten
des Eulenhorstes, erreichen Sie die grüne Hölle, es
tropft aus unsichtbaren Quellen des weichen, gelben Luxemburger Sandsteins, woraus frische
Rosetten des urzeitlichen Farns und Altpflanzen des Vorjahres wie lange braune Bärte
herabhängen. Von hier steigen Sie ab zu Ihrem behaglichen Hotel.
(Durch Einkehr in Kruchten kann die Strecke zu einer Ganz-Tag-Tour erweitert werden) |
| Tour 2: "Zum
Teufelsloch" |
Waldhotel Sonnenberg - Ferschweiler Plateau - Waldhotel
Sonnenberg (ca. 2,5 Stunden)
Sie spazieren am Uferwanderweg zur Burg Bollendorf, der Sommerresidenz
Echternacher Äbte an der römischen Villa vorbei zur Hunolay und dem
Weiher. Es geht zur Fundgrube archäologisch Interessierter- auf das Ferschweiler Plateau.
Hier finden Sie aus den Zeiten der Treverer geheimnisvolle Gräber und gewaltige
Druidensteine. Wer am Fraubillenkreuz sein Ohr an den Menhir legt, hört eine Sibylle,
eine weise Frau...Das Teufelsloch auf der einen Seite und ein
Aussichtsfelsen auf der anderen Seite ist Ihr erstes Ziel. Sie staunen über keltische
Wallanlagen, die Niederburg und Wikingerburg und gehen
am immer noch blutroten Opferaltar vorbei zum Dianadenkmal,
von einem Legionär der römischen Jagdgöttin gewidmet. Von dort ist es nicht mehr weit
zum Rokkokoschloß Weilerbach mit seinem frei zugänglichen Barockgarten.
Am romantischen Grenzflüßchen Sauer spazieren Sie über den Uferwanderweg zurück nach
Bollendorf. Eine kontrastreiche Wanderung! |
| Tour 3: "Zum
Adlerhorst" |
Waldhotel Sonnenberg - Berdorf - Waldhotel Sonnenberg
(ca. 5 Stunden)
Deutsch-Luxemburgischer Naturpark- Wanderland ohne Grenzen! Die Brücke über dem
Grenzflüßchen Sauer bringt Sie nach Bollendorf-Pont. Es geht in die kleine
Luxemburger Schweiz. Das rote Waldvögelein ist kein Vogel, sondern eine unserer
kostbaren einheimischen Orchideen - hier hat die Eifel nichts Herbes und Vulkanisches
mehr, sondern ist im Mikroklima des Sauertals von Wallendorf bis zur Abteistadt Echternach
Heimat mediterraner Flora. Erst der Anstieg auf den Kalekapp zur Kasselt.
Über die Sieweschlüff und Zick-Zackschlüff -hier kreist täglich der
Bussard majestätisch und lautlos über den Wipfeln der Bäume. Ein erhebendes Erlebnis! -
nach Berdorf. Hier können Sie einkehren- auf ein kühles Blondes, vielleicht mit deftigem
Schinkenteller? Der weitere Weg gerät in einen Zaubergarten aus Bäumen und Farnen,
bemooste Treppenstufen führen durch Felsspalten und mannshohe Gräser. Auf dem Weg zur Raiberhiel
und Adlerhorst, wenn Sie den sehen, wissen Sie warum er so heißt. Vom
Kasselt steigen Sie hinab zum Grundhof und spazieren entlang der Sauer zurück nach
Bollendorf. |
| Tour 4: "Zum
Schloß" |
Waldhotel Sonnenberg - Bollendorf - Schloß Beaufort - Waldhotel
Sonnenberg (ca. 5 Stunden)
Über die Brücke auf dem Luxemburger Wanderweg zum Grundhof. Der Straße folgend Richtung
Beaufort. Die Kontraste machen es bei dieser Wanderung, wundervolles Wanderland, voller
Wunder im wahrsten Sinne des Wortes, mal lieblich, mal aufregend schön mit bizarren
Felsformationen, mit tiefen Schluchten und weiten Laubwäldern. An der Kreuzung in den
Waldweg einbiegend, am Hallerbach entlang zum Schloß Beaufort. Hier
finden Sie sich ins düstere Mittelalter versetzt, als Landgraf im Burgsaal oder
schauriger Betrachter der tief im Keller liegenden Folterkammer. Das Klima läßt hier
besondere schwarze Johannisbeeren wachsen und Sie können Cassis kaufen. Ein kurzes Stück
zurück in das Hallerbachtal geht es über den Feibierg, Seiwisch
und Johannissfelsen, der im Laufe der Zeiten von Wind, Wetter und Wasser
geformt wurde. Dann erreichen Sie wieder den Grundhof. Zurück an der malerischen Sauer
geht es nach Bollendorf. Ausweitung zur Ganztagestour mit Einkehrmöglichkeit am
Pölsenhof ist möglich (Eifeler Küche) |
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